Traffipax Traffiphot III

Die Rotlichtüberwachung bei dieser Anlage erfolgt über in die Fahrbahn eingelassene Induktionsschleifen. Die erste Schleife befindet sich im Bereich der Haltelinie, und zwar ein Stück dahinter. Die zweite Induktionsschleife befindet sich mitten im Kreuzungsbereich, um zu dokumentieren, dass das Fahrzeug auch tatsächlich die Kreuzung überfuhr und nicht lediglich ein Haltelinienverstoß vorlag. Da die Wegstrecke zwischen beiden Induktionsschleifen bekannt ist, kann anhand der Zeiten, zu denen das Fahrzeug durch die Schleifen fuhr, die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt werden. Anhand dieser Durchschnittsgeschwindigkeit erfolgt die Rückrechnung auf die Haltelinienrotzeit, da die Schleife ein Stück hinter der Haltelinie in Richtung Kreuzung liegt. Hier bieten sich unter bestimmten Voraussetzungen Ansatzpunkte für eine Verteidigung, bspw. wenn die Schwelle zum qualifizierten Rotlichtverstoß (1 Sekunde) nur knapp überschritten wurde. Je nach Einzelfall ist auch eine gutachterliche Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion der Anlage angezeigt. Darüber hinaus sind die von der Anlage gefertigten Fotos einer genauen Prüfung zu unterziehen. Es müssen immer zwei Fotos vorliegen, welche das Fahrzeug jeweils im Bereich der jeweiligen Induktionsschleife dokumentieren. Ist dem nicht so, darf die Messung nicht verwertet werden. 

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