ESO ES 3.0

Bei der sehr häufig verwendeten Messanlage ES 3.0 handelt es sich um das Nachfolgemodell der ES 1.0. Die Ermittlung der Geschwindigkeit erfolgt auf Basis einer Weg-Zeit-Berechnung. Die Anlage verfügt über einen Sensorkopf mit fünf Sensoren, welcher ordnungsgemäß ausgerichtet neben der Fahrbahn aufzustellen ist. Inbesondere ist eine Parallelität mit der Fahrbahn mittels Neigungswasserwaage herzustellen. Fährt ein Fahrzeug an diesem Sensorkopf mit zu hoher Geschwindigkeit vorbei, wird über den dazugehörigen Rechner bei der Fotoeinheit ein Foto ausgelöst. Oft werden auch mehrere Kameras aufgestellt. In der Regel bekommt der Fahrer aufgrund des roten Blitzes mit, dass er gemessen wurde. Mit der neueren Software kann auch noch der Seitenabstand festgestellt werden, um etwaige im nicht fotomäßig erfassten Bereich vorhandene Fahrzeuge (bspw. Motorräder) ausschließen zu können. Dennoch kommt es bei dieser Anlage immer wieder zu nicht ordnungsgemäß durchgeführten Messungen, wenn bspw. die Vorgaben der Bedienungsanleitung nicht richtig umgesetzt werden. So ist bspw. eine Fahrbahnparallelität des Sensorkopfes zur Fahrbahn mit einer Neigungswasserwaage herzustellen und nach der Messung zu prüfen. Außerdem muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der Fotolinie erfolgen. Problematisch bei dieser Messanlage ist auch, dass der Hersteller des Gerätes die genaue Funktionsweise nicht offen legt. Das bereitet oft Schwierigkeiten bei einer gutachterlichen Überprüfung und hat mitunter zu Verfahrenseinstellungen geführt. Auch kann es vorkommen, dass nicht die Karosse des Fahrzeugs vom Sensor erfasst wird, sondern rotierende Teile. Dies kann auch zu einer Verfälschung des Messergebnisses führen.

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